TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"


FC Rimhorn – TSV Seckmauern 3:3 (2:3)
Tore: 0:1 Klewar (8.), 1:1 Uhrig (13.), 2:1 Siebenlist (20.), 2:2 M.Raitz (23.), 2:3 Gessner (43.), 3:3 Breunig (90.+4)
Schiedsrichter: Nicolai Fleckenstein (Keilberg) - Zuschauer: 200
Besonderheit: Fabian Schreiber wehrt einen Foulelfmeter von Volkan Beser (Rimhorn) ab (15.)

 

FC Rimhorn: Kapraun, M.Olt, Kurek, Funcke (85.Cucu), N.Olt, Tarhan, Uhrig (73.Hübner), Beser (66.D.Yildirim), Siebenlist, Friedrich, Breunig

TSV Seckmauern: Schreiber, T.Eckert, Seifert, M.Friedrich, Arnheiter, L.Calo, D.Hener (90.Gessner), P.Spall (16.Wüst, 71.L.Raitz), M.Raitz (55.Klewar), Klewar (46.Beck), Gessner (85.M.Raitz)

 

Bilder zum Spiel hier....

 

Nah dran am ersten Dreier der neuen Saison ist der TSV Seckmauern. In einer, zumindest in der ersten Hälfte, packenden Begegnung trennen sich Aufsteiger FC Rimhorn und der TSV mit einem alles in allem gerechten Unentschieden, wobei Rimhorn den Ausgleich erst in der Nachspielzeit schafft. Dario Hener liegt nach 89 Minuten verletzt am Boden, muß länger behandelt werden. Schiedsrichter Nicolai Fleckenstein zeigt nach 92 Minuten dann noch vier Minuten Nachspielzeit an. Robin Breunig nutzt in dieser Zeit eine Schlafmützigkeit der TSV-Defensive humorlos aus und netzt zum 3:3 ein.

 

01 rimhorn m raitz funkeHoch her ging es in der ersten Halbzeit in Rimhorn. Es wurde verbissen um jeden Ball gekämpft. Hier setzt sich Rimhorns Jan Funke praktisch auf den Torschützen Maximilian Raitz.

 

 

01 rimhorn ergebnisseSeckmauern sieht sich in der ersten halben Stunde einem forsch auftretenden Gastgeber gegenüber. Rimhorn startet auf dem kleinen Platz wilde Angriffe Richtung TSV-Tor. Seckmauern hält dagegen, kann sich zunächst auch die besseren Chancen erspielen. Eine Hereingabe des heute überragenden Maximilian Gessner rutscht Aljosha Klewar Einschuss bereit über den Schlappen (4.). Klewar macht es nach acht Minuten dann aber besser. Nach einem Einwurf spaziert er förmlich durch die Deckung des FC und schiebt den Ball an Torwart Marcel Kapraun vorbei zum 1:0 (8.).

 

Das Spiel geht hin und her, kein Team gibt freiwillig einen Zentimeter Boden frei. Für beide Abwehrreihen gibt es kaum Verschanufpausen. Auch für Seckmauerns Abwehr nicht, Rimhorn startet einen Angriff nach dem anderen. Seifert und Co. trotzen den meisten Angriffen, gewinnen viele Zweikämpfe, wirkt aber in manchen Situationen nicht allzu sattelfest. Nach einem Fehlpass, noch in der eigenen Hälfte, leitet Dane Tarhan den Ball sofort weiter auf Simon Friedrich, der aber innerhalb des Strafraums verzieht (12.). Nur eine Minute später fällt der verdiente Ausgleich. wieder nach einer Unachtsamkeit. Robin Breunigs Schuß aus halblinker Position kann Keeper Fabian Schreiber nur vor die Füße von Dennis Uhrig abklatschen, der den Ball zum 1:1 aus 6m ins Netz donnert (12.).

 

Jetzt ist Rimhorn richtig am Drücker. Nur zwei Minuten später kann Schreiber einen Foulelfmeter Volkan Besers zur Ecke abwehren (Friedrich wurde gelegt), Dane Tarhan vergibt bei der nachfolgenden Ecke die Führung, als er aus 5m über das Tor zielt (14.).

 

Kurz danach muss Seckmauerns Philipp Spall verletzt vom Feld, für ihn kommt Benjamin Wüst (16.). Der TSV steht aber weiter unter Druck. Einen Fauxpas leistet sich dann Schreiber. Während er einen Schuß von Friedrich noch klasse zur Ecke abwehrt, nutzt Lucas Siebenlist diese und verwandelt direkt zur Rimhorner 2:1-Führung (20.). Kurze Zeit später gelingt dem guten Maximilian Raitz aus dem Gewühl heraus nach 3-4 Anläufen innerhalb des 5ers der Ausgleich (23.). Das ist Balsam auf das Gemüt Seckmauerns in dieser Phase. Nach diesem Hallo-wach-Effekt spielt der TSV wieder abgeklärter, beruhigt sein Spiel und kontrolliert die vorher vogelwilde Partie. Während man von den Rimhornern in Folge nur noch wenig sieht, gelingen Seckmauern noch einige gute Angriffe, die meist von Maximilian Gessner initiiert werden (27./30./32.). Nach einem wiederum guten Angriff des TSV in der 40.Minute ist allerdings der Gegenangriff des FC auch nicht von Pappe, Schreiber wehrt den Schuß zur Ecke ab. Mit einem Treffer Marke "Tor des Monats" belohnt sich Gessner kurz vor der Pause  für seine außergewöhnliche Partie und erzielt die 3:2-Führung des TSV. Einen weiten Diagonalpass von Seifert nimmt Gessner auf und hämmert ihn halblinks aus 25m ins linke obere Tordreieck (43.).

 

Die zweiten 45 Minuten verlaufen dann wesentlich gemächlicher. Das Spiel geht zwar weiterhin hin und her, aber ohne große Höhepunkte, auch weil beide Defensivreihen ihre Gegenspieler nun kontrollieren können. Von Rimhorn sieht man bis kurz vor Spielende nicht mehr viel. Dagegen setzt Seckmauern noch einige Duftmarken. Luca Calo hat nach 64 Minuten das 2:4 auf dem Fuß, scheitert aber am Torwart. Vorher hat sich Gessner wieder stark am linken Flügel durchgesetzt. In der 82.Minute setzt sich Klewar auf der rechten Außenbahn durch, ein sicheres Tor vor Augen will er den Ball zum freistehenden Dario Hener spielen, aber das 10m-Abspiel misslingt. Schreiber sieht sich dann nach 87 Minuten dem eingewechselten Remzi Cucu gegenüber, kann den Ball abwehren. Nach 89 Minuten verletzt sich Hener in Höhe des Mittelkreises schwerer, muss länger behandelt werden. In der 4minütigen Nachspielzeit versäumt es der gute Seifert vor dem Ausgleich den Ball an der Seitenlinie wegzuschlagen, will das Ganze spielerisch lösen, auch Klewar gelingt dies auch nicht, der Abpraller kommt zum bisher unauffälligen Robin Breunig, der aus 12m halblinker Position Schreiber keine Chance läßt. Auf den letzten Drücker erzielt der Aufsteiger noch den Ausgleich.

 

Seckmauern zeigt im Rimhorner „Hexenkessel“ eine insgesamt gute Leistung. Nach einem 2:1-Rückstand gegen eine wie aufgedrehte Rimhorner Mannschaft wieder zurückzukommen beweist Moral und auch Klasse. Ärgerlich der vermeidbare Ausgleich in der Nachspielzeit. Aber alles in allem kann Seckmauern für die kommenden Begegnungen auf dieser Leistung aufbauen.

 


 

(aus kick-dieburg.de)

7:3-Sieg beim Urberacher Neustart
In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald legte Aufsteiger SG Mosbach/Radheim durch einen 3:0-Erfolg bei Germania Ober-Roden II einen perfekten Saisonstart hin. Gleiches gilt für Viktoria Urberach (7:3-Sieger gegen Klingen) und Viktoria Klein-Zimmern (4:0 in Sandbach). Erster Tabellenführer ist der SV Lützel-Wiebelsbach, der mit 6:0 gegen Georgenhausen gewann.

 

Viktoria Urberach - SG Klingen 7:3 (4:2). „Die Erleichterung ist riesig, so ein Sieg war absolut nicht zu erwarten gewesen“, freute sich Viktoria-Trainer Kayhan Özen über den letztlich klaren und verdienten Erfolg im ersten Spiel der Urberacher nach dem Rückzug aus der Verbandsliga. Patrick Hein erzielte drei Tore. Die Viktoria ließ sich auch nicht davon beeindrucken, dass die Klingener nach einer Urberacher 2:0-Führung zwischenzeitlich zum 2:2 ausglichen. „Da hätte das Spiel kippen können, aber die Mannschaft hat super reagiert“, so Özen.
Tore: 1:0 Hein (3.), 2:0 Moser (16.), 2:1 Kotsaridis (22.), 2:2 Hubinsky (27.), 3:2 Tristan Guenther (35.), 4:2 Hein (40.), 4:3 Kotsaridis (67.), 5:3 Hein (75.), 6:3 Lake (80.), 7:3 Ankenbrand (88., FE)

 

Germania Ober-Roden II - SG Mosbach/Radheim 0:3 (0:1). „Das war eine sehr gute Leistung, ein verdienter Sieg für uns“, freute sich SG-Trainer Kai Muhl. „Wir haben das Spiel meist kontrolliert, außerdem haben wir sehr diszipliniert verteidigt und kaum Chancen der Germania zugelassen“, so Muhl. Germania-Trainer Ralf Rott ärgerte sich dagegen, dass sein junges Team „Lehrgeld“ habe zahlen müssen. „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht.“ Der Freistoß für Mosbach/Radheim vor dem 0:1 sei zwar umstritten gewesen, die Gäste hätten allerdings verdient gewonnen, so Rott. Daran habe auch eine Leistungssteigerung der Germania in der zweiten Hälfte nichts ändern können. „Wir haben einfach zu lange gebraucht, um ins Spiel zu finden“, sagte Rott.
Tore: 0:1 Bernhard (16.), 0:2 Max Daniel (41.), 0:3 Max Daniel (80.) - Gelb-Rot: Gunkel (70., Mosbach/Radheim)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - KSG Georgenhausen 6:0 (2:0). Lützel-Wiebelsbach zeigte eine starke Leistung, spätestens nach dem 3:0 waren die Georgenhausener geschlagen.
Tore: 1:0 Rudel (24.), 2:0 Ahnent (40.), 3:0 Rudel (60.), 4:0 Reubold (62.), 5:0 Zipp (65.), 6:0 Eigentor Gölz (83.),

 

SG Sandbach - Viktoria Klein-Zimmern 0:4 (0:3). „Das war eine überzeugende Leistung“, freute sich Klein-Zimmerns neuer Trainer Enzo D`Orsi, der den Gegner vor der Partie zum erweiterten Favoritenkreis der Liga gezählt hatte. Seine Spieler hätten die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt. Bereits zur Pause war eine Vorentscheidung gefallen, Klein-Zimmern führte nach 39 Minuten mit 3:0. „Wir sind in der ersten Hälfte ein sehr hohes Tempo gegangen“, lobte D`Orsi. Nach der Pause kontrollierte Klein-Zimmern das Spiel, der Sieg geriet nie in Gefahr. Bogdan Ficut traf doppelt.
Tore: 0:1 Turkowicz (23. FE), 0:2 Soares (37.), 0:3 Ficut (39.), 0:4 Ficut (86.)

 

SG Ueberau - KSV Reichelsheim 0:1 (0:0). In der Schlussphase drängte Reichelsheim erfolgreich auf den Siegtreffer.
Tor: 0:1 Naim (73.)

 

Weitere Ergebnisse: KSG Rai-Breitenbach - VfL Michelstadt 1:2, FC Rimhorn - TSV Seckmauern 3:3

 

 


 

(vorbericht zum 1.Spieltag in echo-online.de)

Aufsteiger rechnen mit starker Konkurrenz
Von Susanne Müller

 

DIEBURG/ODENWALD - Am kommenden Sonntag (6.) startet auch die Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald in die neue Saison. Zum Auftakt empfängt A-Liga-Meister TSG Steinbach ab 15.30 Uhr den TV Fränkisch-Crumbach, Mitaufsteiger FC Rimhorn hat zeitgleich den TSV Seckmauern zu Gast.

 

Viel souveräner kann man eine Saison kaum spielen: 16 Siege (eine Niederlage) holte die TSG Steinbach aus den 17 Partien der abgebrochenen A-Liga-Saison und sicherte sich somit abgeklärt die Meisterschaft. „Wir wären lieber sportlich aufgestiegen und hätten auf dem Platz gefeiert, aber das kann man nicht ändern“, sagt Co-Trainer Andre Wagner. In die Spielzeit 2020/21 startet die Mannschaft von Spielertrainer Marco Hannich und seinen Co-Trainern Wagner und Drago Cutura ohne Neuzugänge. Mit Samet Köroglu (Ziel unbekannt) und Florian Butz (SV Beerfelden) haben auch lediglich zwei Spieler die TSG verlassen.

 

Mit der Vorbereitung zeigt sich Co-Trainer Wagner indes „sehr zufrieden“, zumal man sich zuletzt in der ersten Runde des Kreispokals 20/21 trotz der 2:3-Niederlage nach einer 2:0-Führung „auf Augenhöhe“ mit dem Gruppenligisten TSV Höchst bewegt habe. Auch im Viertelfinale des Kreispokals 2019/20, in dem man sich dem TSV Seckmauern mit 1:3 geschlagen geben musste, habe sich die TSG durchaus gut präsentiert. Zudem gab es in der Vorbereitung zwei Testspiel-Siege und eine Niederlage. „Insgesamt ist die Vorbereitung gut verlaufen. Wir waren auch im Training immer 20, 25 Mann“, berichtet Wagner. Die neue Liga erachtet der Co-Trainer als „sehr stark“, sodass die TSG zunächst nur den Klassenerhalt als Saisonziel ausgibt. Insgeheim wäre „ein Platz im Mittelfeld aber schon super“, erklärt Andre Wagner, der zugleich auch die zweite Mannschaft trainiert.
Am Sonntag empfängt Steinbach als ersten Gegner den TV Fränkisch-Crumbach. „Das ist ein sehr guter Gegner, eine harte Nuss. Aber in dieser Liga sehe ich auch keine schwache Mannschaft“, sagt Wagner. Verzichten muss die TSG auf Spielertrainer Hannich, der noch ein Spiel Rotsperre absitzen muss, sowie auf Serkan Kücük (beruflich verhindert) und den angeschlagenen Denis Saronjic.

 

Als Tabellenzweiter der Kreisliga A hat der FC Rimhorn den Sprung in die Kreisoberliga geschafft. Die Umstände des Aufstiegs hätte man sich in Rimhorn aber ebenfalls anders gewünscht. „Es ist immer schöner, einen Aufstieg auf dem Platz zu feiern. Uns wurde auch eine schöne Saison genommen, immerhin ist der Weg das Ziel und wir hatten beim Abbruch nur eine Niederlage auf dem Konto. Das ist schade, aber den Aufstieg nehmen wir natürlich trotzdem gerne mit“, sagt Spielertrainer Dane Tarhan. Für die neue Runde hat sich Rimhorn auch erneut gut verstärkt, immerhin sind mit Louis Reeg (SG Sandbach), Simon Friedrich, Marcel Glafenhein, Dennis Yildirim, Pierre Andrade (alle TSV Neustadt), Jorge Lino (SV Hummetroth) und Dennis Uhrig (Viktoria Mömlingen) gleich sieben Neuzugänge an Bord. „Sie helfen uns alle weiter, tun uns sehr gut“, sagt Tarhan. Vor allem Friedrich, Uhrig und Cucu „bringen die Mannschaft mega weiter“, lobt der Spielertrainer. Nicht mehr zur Verfügung stehen dagegen Rafael Kurek, Yannick Schnellbacher und Maikel Lardaloro, die jeweils eine Pause vom Fußball einlegen, sowie Lucas Raschke (zum FSV Heegheim/Rodenbach).

 

Die Vorbereitung verlief aus Tarhans Sicht „sehr gut“. Mit einem richtigen Kracher startet die Saison für den FC am Sonntag, wenn der TSV Seckmauern zu Gast ist. Neben Tarhan waren auch Co-Trainer Luca Siebenlist und Angreifer Robin Breunig bis vor kurzem beim TSV aktiv. „Das ist das Duell, auf das ich mich in dieser Saison am meisten freue. Manuel Seifert war früher auch mein Trainer, man sieht viele Freunde wieder. Aber Seckmauern ist auch ein ganz harter Gegner, eine Top-Mannschaft mit einem Top-Trainer und für mich einer der Aufstiegskandidaten“, zollt Tarhan seinem Ex-Verein Respekt.

 

Die Zielsetzung bleibt entsprechend bescheiden: „Wir wären über jeden Punkt froh. Aber abschenken wollen wir auch nichts.“ Immerhin lautet das Saisonziel, den Klassenerhalt in „einer sehr starken Liga“ so schnell wie möglich einzutüten. Wenn das geschafft ist, würde sich Tarhan gerne im „gesicherten Mittelfeld“ wiederfinden. Auf Cucu müssen die Rimhorner bei dieser Mission am Sonntag aber noch verzichten, der an einer Innenbandzerrung laboriert.
Das dritte Odenwälder Derby steigt bei der KSG Rai-Breitenbach, die den VfL Michelstadt zu Gast hat. Mit Gegnern aus dem Raum Dieburg haben es dagegen die SG Nieder-Kainsbach (bei SV Groß-Bieberau), der SV Lützel-Wiebelsbach (zu Hause gegen KSG Georgenhausen), der KSV Reichelsheim (bei SG Ueberau) und SG Sandbach (zu Hause gegen Viktoria Klein-Zimmern) zu tun.