TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"

 

TSV Seckmauern II - Inter Erbach 3:2 (2:1)

Tore: 1:0 Richter (3.), 2:0 D.Raitz (22.), 2:1 Sekunpunar (36.), 2:2 Cot (49.) 2:3 Cot (81.)

Schiedsrichter: Ahemt Karakus (Kickers Obertshausen)  -  Zuschauer: 60

 

TSV Seckmauern II: F.Kalweit, Verst, Richter, F.Hener, Latz, R.Friedrich, S.Calo, M.Spall, Fuchs, D.Raitz, Tasholli - P.Eckert, Walther, Trabold

Inter Erbach: Teusch, Bekfilavioglu, Sener, Uecuencue, Parol, Keles, Majdalawi, Tunca, Boz, K.Cot, Sekunpunar - Koeroglu, Celiköz, E.Cot

 

Leider hat es auch gegen Inter Erbach nicht zu drei Punkten gereicht. Die Möglichkeit dazu ist nach 22 Minuten riesengroß: die Mannschaft spielt groß auf, führt mit 2:0, hätte noch das 3:0 oder 4:0 machen können. Stattdessen verkürzt Inter noch vor der Pause. Die erste Viertelstunde nach dem Wechsel ist der Gast dann nicht mehr wiederzuerkennen. Zwei phänomenale Paraden von Florian Kalweit gegen strammste Schüsse von Ferhat Tunca und Kenan Cot verhindern nach 46 Minuten zunächst den Ausgleich. Diesen markiert kurze Zeit später Cot auf Zuspiel von Burak Keles (49.). Seckmauern fängt sich wieder und hält die Partie gegen technisch gute Gäste ausgeglichen. David Raitz (57./69.) und Christian Verst mit Freistoß (73.) vergeben ihre Torchancen. Nach einem herausgeholten Freistoß wird der Schuß aus 18m für Kalweit unhaltbar ins Tor abgelenkt und besiegelt damit die bittere Niederlage.

 

Bilder vom Spiel hier....

 

04 inter freistosstor kalweit 2 3Da kann sich der gute Florian Kalweit strecken wie er will: der von der Mauer abgefälschte Freistoßball von Kenan Cot ist nicht zu erreichen. Wenn du hinten stehst kriegst du halt auch solche Dinger.

 


 

04 tabelle inter
(aus fupa.net)

KSG Vielbrunn verfolgt Hummetroth
KLA Odenwald: Nach 3:0-Heimsieg in der A-Liga Odenwald auf dem zweiten Platz / Bad Königer haben bei Türk Breuberg Mühe
Die KSG Vielbrunn bleibt in der Kreisliga A nach einem 3:0-Erfolg gegen die SG Rothenberg engster Verfolger von Spitzenreiter SV Hummetroth, der sich beim 3:1-Arbeitssieg gegen Sandbachs Reserve nicht leicht tat.

 

TSV Seckmauern II – Inter Erbach 2:3 (2:1). Patrick Richter (3.) und David Raitz (22.) brachten den Gastgeber mit 2:0 in Führung. „Wir hätten auch 4:0 führen können, legten ganz starke erste 20 Minuten hin“, berichtete Christian Thiel vom TSV. Wieder war es die wenig konsequente Chancenverwertung, die den Aufsteiger ausbremste. „Wir haben nach dem zweiten Treffer aufgehört, unser Spiel zu machen“, sagte der Teambetreuer. Inter Erbach kam noch vor der Pause durch Orkun Sekinpunar (36.) zum Anschlusstreffer.Nach der Pause setzte sich dann auch die individuelle Stärke der Erbacher durch, die nach einem Doppelpack von Kenan Cot (49., 81.) kaltschnäuzig ihre Chance nutzten. „Bitte Niederlage aus Sicht der Platzherren“, so lautete Christian Thiels Resümee.

 

SV Beerfelden – SSV Brensbach 0:1 (0:0). Robin Hemberger vom SVB berichtete von einer zerfahrenen Begegnung, in der die Beerfelder nach 56 Minuten eigentlich in Führung hätten gehen müssen: Doch Martin Thiess scheitert mit einem Foulelfmeter am glänzend reagierenden Brensbacher Schlussmann Sascha Schantz. Zehn Minute später war es Lars Fornoff, der einen Brensbacher Konter mit dem 0:1 abschloss. „Wir haben danach natürlich mächtig gedrückt, doch die SSV kämpfte und verteidigte auch recht geschickt den knappen Vorsprung“, erklärte Hemberger anerkennend.

 

TV Hetzbach – TSV Hainstadt 5:1 (2:0). Jörg Schwinn (7., 51.) und Dennis Vay (28.) trafen für die ständig dampfmachenden Hetzbachern. Hainstadts beste Phasen waren nicht so üppig, und so kam der Gast erst nach 57 Minuten durch Mustafa Kocer zum Anschlusstreffer. Wirklich in Bedrängnis kam die Oberzent-Elf aber nicht, dafür stand deren Abwehrreihe sicher und ließ nicht wirklich etwas anbrennen. In der Schlussphase bauten Silas Schwinn (77.) und Kevin Schuhmann (90.) das Ergebnis sogar noch einmal aus.

 

KSG Vielbrunn – SG Rothenberg 3:0 (1:0). Rothenberg kam mit dem frühen Attackieren der Gastgeber überhaupt nicht zurecht, deswegen hatte die KSG das Match schnell unter ihrer Kontrolle. Roman Schiedlowski (19., 58.) sowie Sebastian Hanatschek (51.) schossen die besseren Platzherren zum verdienten Sieg. Rothenbergs Schlussmann Dennis Schmidt stand ständig im Brennpunkt und verhinderte weitere Einschläge. Die Gäste spielten nicht eine einzige nennenswerte Torchance heraus.

 

Türk Beerfelden – TSV Höchst II 0:2 (0:0). Die erste Hälfte gehörte den engagierteren Beerfeldern, die sich einige Chancen gegen die anfangs passiven Höchster herausarbeiteten. Nur die Effektivität fehlte vor dem Gästetor. Nach dem Seitenwechsel kam die Höchster Reserve besser ins Spiel und nutzte ihre Torgelegenheiten: Timo Knierim (51.) markierte das 0:1, Marc Schickling (76.) besorgte das alles entscheidende 0:2. „Wegen der zweiten Hälfte ist der Höchster Sieg verdient“, berichtete Cem Cankiran vom Gastgeber.

 

Türk Breuberg – SG Bad König/Zell 1:2 (0:1). Ein Distanzschuss von Tim Illner (5.) brachte die Kurstädter in Führung. Doch Türk war gleichwertig. Breubergs Spielertrainer Hasan Cur zimmerte in der ersten Hälfte das Spielgerät nach einer Flanke direkt an den Pfosten und verpasste ein weiteres Mal aussichtsreich nur knapp. „Nach der Pause waren wir stärker, gerade nach dem Ausgleich von Serdar Sancaktar (50.). Fatih Yarar (65.) hatte sogar das 2:1 auf dem Fuß, doch der Gästeschlussmann Noah Thömmes verhinderte für Bad König Schlimmeres“, erläuterte Oguzhan Hazneci. Die Entscheidung fiel in der 69. Minute, als Bad Königs Justin Kunkelmann einen Freistoß direkt verwandelte.

 

FSV Erbach – FC Finkenbachtal 1:8 (0:5). Die FSV verschlief die erste Hälfte, leistete sich viele Ballverluste, die wiederum der Gast mit seinen überfallartigen Gegenstößen konsequent nutzte: Stefan Walther (7.), Benedikt Hering (9.), Julian Walz (23., 27.) und Patrick Löffler (45.) schossen ihren FC schon zur Halbzeit komfortabel in Führung. Obwohl Jozo Parlov (63.) nach der Pause zum 1:5 traf, konnten die Erbacher aber ihre Fehler, ganz besonders in der Abwehr, nie abstellen. Auch wenn die FSV früher attackierte und sich engagierter präsentierte, so konnte sie das Überfallkommando der Finkenbacher nicht wirklich aufhalten: Luca Beisel (84.). Daniel Koudele (88.) und Xhemal Koragi (90.) bereiteten mit ihren Toren den Platzherren noch einmal eine bittere Schlussphase.

 

SV Hummetroth – SG Sandbach II 3:1 (1:0). Die Gäste begannen in Hummetroth stark: Bereits nach vier Minuten musste SVH-Schlussmann Konstantin Katzenmayer einen Foulelfmeter von Jan Eckert parieren. Die Platzherren kamen erst kurz vor der Pause zum Zug: Dennis Bender (41.) markierte die knappe Führung. „In der zweiten Hälfte hatten wir das Geschehen besser im Griff“, sagte Axel Karg vom SVH. Das 2:0 von Cagdas Pektas (52.) und das schnell darauf folgende 3:0 von Sianz Ali Oglu (59.) bedeutete die Vorentscheidung. Aleksandar Veselov (76.) besorgte Sandbachs einzigen Treffer.

 

 


 

 

Vorschau zum Spieltag am 13.09.2020 (aus echo-online.de)


TSV Seckmauern II glaubt an seine Fähigkeit zur Steigerung
Christian Thiel will in der Fußball-A-Liga Odenwald mit dem TSV Seckmauern II im Heimspiel gegen Inter Erbach in die Erfolgsspur finden.

Von Thomas Nikella

 

ODENWALDKREIS - Für den TSV Seckmauern II geht es nach dem Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A nur um den Klassenerhalt. Bereits am vierten Spieltag wartet auf den TSV ein richtungsweisendes Spiel. Inter Erbach gastiert am Sonntag, 13. September (Anstoß 13 Uhr), an der hessisch-bayerischen Landesgrenze.

 

Einen Punkt aus drei Spielen holte A-Liga-Aufsteiger TSV Seckmauern II bislang. Auch für Christian Thiel ist dies deutlich zu wenig: „Es müssten eigentlich sieben Zähler sein, wenn wir konsequenter in unserer Chancenverwertung gewesen wären“, sagt der Teambetreuer des amtierenden B-Liga-Meisters und meint weiter: „Mir kommt es manchmal so vor, als hätten wir in der Vorsaison bereits unser Pulver verschossen“, scherzt er und blickt nochmals auf die drei ersten Partien zurück: „Schon im ersten Spiel gegen TSV Hainstadt waren wir gegen eine spielerisch ganz starke Gästemannschaft ebenbürtig – und dennoch reichte es auf eigenem Platz nicht mal zu einem Zähler, weil wir die Kugel nicht im gegnerischen Tor unterbrachten.“ Nicht sehr viel besser lief es im Abschluss gegen den SV Beerfelden, als der Liga-Neuling auch noch einiges Pech hatte, weil die Gäste mit einem Sonntagsschuss aus rund 17 Meter in den oberen Torgiebel trafen und damit trotz Seckmaurer Feldüberlegenheit die Begegnung in eine andere Richtung lenkten und damit das Gastgeberteam unter Zugzwang setzten: „Auch da müssen wir mehr aus unseren guten Chancen machen und die Begegnung noch drehen“,sagt Thiel. Letzten Sonntag dann erkämpfte sich das Seckmaurer A-Liga-Team den ersten Punkt durch ein 0:0 bei der Gruppenliga-Reserve des TSV Höchst, die zuvor beim Aufstiegsaspiranten TSV Günterfürst sensationell mit 2:1 gewann.

 

„Ich bin in Höchst fast verzweifelt. Das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Alleine in dieser Partie spielten wir vier Hochkaräter heraus. Aber auch da schießen wir entweder den Torwart an oder verfehlen knapp den Kasten. Und so blieb uns auch dort nur ein Teilerfolg. Aber wir kommen noch, da bin ich mir ganz sicher“, stellt Christian Thiel fest, dem aber auch sehr wohl bewusst ist, dass jede weitere Niederlage sein Team in den Abstiegskampf verwickeln würde. Und vor der Saison wurden vier Direktabsteiger festgelegt. „Ja, dieser Umstand ist natürlich besonders schwierig, gerade auch für einen Aufsteiger, wie wir es sind. Aber da werden noch ganz andere Mannschaften in Bedrängnis geraten, von denen man es am Rundenstart eher nicht erwartet hätte.“

 

Die Aufgabe gegen die Erbacher ist nicht zu unterschätzen. Mit vielen guten Neuzugängen verfügt die Mannschaft über mehr Qualitäten, als sie noch vor Corona besaß. „Wir wollen am Sonntag gegen Inter Erbach unseren ersten Saisonsieg klar machen“, gibt sich Christian Thiel überzeugt von seiner Mannschaft: „Bei uns stimmt trotz des mageren Auftakts die Trainingsbeteiligung und auch die Moral auf dem Platz. Unsere Mannschaft ist steigerungsfähig, das hat sie in der vergangenen Saison bewiesen.“